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Das Merinowolle ABC - Funktionswäsche aus der Natur

Der Unterschied zwischen herkömmlicher Schafswolle und der Wolle von Merinoschafen liegt darin, dass Merinowolle deutlich feiner ist, also dünnere Fäden hat, als normale Wolle. Aus diesem Unterschied resultieren auch die besonderen Eigenschaften der Wolle von Merinoschafen. Sie kratzt weniger und ein Kleidungsstück aus Merino kann den Körper auch noch wärmen, wenn es nass geworden ist. Daher ist diese Art Wolle so beliebt als Material für Funktionswäsche und Sportkleidung.

Merinowolle kommt von Merinoschafen, die es in verschiedenen Regionen der Erde gibt. Merinoschafe gibt es seit Anfang des 14. Jahrhunderts, wo die Merinoschafe erstmals in Spanien gezüchtet wurden. Vor etwa 200 Jahren wurden diese besonderen Schafe dann nach Australien gebracht, wo sich die Schafzucht zu einer regelrechten Industrie entwickelte. Ein großer Teil des Merinomaterials, das in Europa verarbeitet wird, stammt heute aus Neuseeland und Australien, wo es viel Schafzucht gibt und wo die Schafe ein besonders effektives Fell entwickeln, um sich gegen die Kälte und das raue Wetter zu schützen. Diese schützenden Eigenschaften der Wolle nutzt die Bekleidungsindustrie und stellt für den Menschen Kleidung her, die warm hält und das auch noch im nassen Zustand, was die wenigsten künstlichen Stoffe vermögen.

Die Merinowolle ist die natürliche Alternative zu den zahlreichen Polyesterprodukten, die auf dem Markt der Funktionswäsche und Sportbekleidung zu finden sind. Die besonderen Eigenschaften der Merinowolle machen dieses Material nicht nur für Bergsteiger und Polarforscher interessant, sondern auch für Sportler in mitteleuropäischem Klima. Das hochwertige Material ist deutlich stabiler und hat zudem auch noch einen natürlichen Lichtschutzfaktor. Kunstfasern können in der Regel eine der Eigenschaften von Merinowolle imitieren, aber sie erreichen meist nicht die Perfektion der Natur. Merinowolle kratzt nicht auf der Haut, ist atmungsaktiv und selbst wenn man stark schwitzt, behält die Faser die Fähigkeit, den Körper zu wärmen. Mit Bekleidung aus Merinowolle hat man nicht das Gefühl, dass die Haut in Kunststoff eingepackt ist und die Luft sich darunter staut, wie es bei vielen Kunstfasern der Fall ist.